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Nagham Hayder, Der Geruch des DiktatorsDer Geruch der Diktatur,
© Aman Upadhyay/unsplash

Nagham Hayder :
Mein Geruch. Der Geruch des Diktators

Es gibt keinen Unterschied. Ja. Der Geruch meiner Kindheit ist derselbe Geruch wie der des Diktators. Ich rieche seinen Geruch auf meinen Kinderfotos.

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Uta Rüchel 1990, Interview zur Eröffnung eines damals so genannten Dritteweltladens in einem besetzten Haus in Berlin © Horizonte, HR Fernsehen / Screenshot
© Horizonte, HR Fernsehen / Screenshot

Uta Rüchel:
Der Freiraum zwischen den Stühlen

Ein Geruch hätte vielleicht etwas Eindeutiges. Aber es sind nicht Eindrücke von außen, die die Autorin in ihre Erinnerung an Momente der Ohnmacht zurückführen. Stattdessen geht sie einer Reaktion ihres Körpers nach – und landet in Situationen sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik. Und immer wieder in einem schwierigen Dazwischen.

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Ein Schulflur © n0core_flickr
© n0core_flickr

Nagham Hayder:
Rosen für den Präsidenten

An dem Tag, an dem wir uns mit der neuen Schule vertraut machten, geriet eine andere in den Sinn, aus einer anderen Zeit. Die Schule des Diktators und jene Wand mit der Zeichnung eines anmutigen Mädchens

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In Teheran © Maritta Iseler
© Maritta Iseler

Sara Ehsan: Das beiläufige Herunterrutschenlassen des Kopftuchs

Diktatur ist das Angezogen-ausgezogen-Werden in der Öffentlichkeit. Es ist das Beschämtwerden, das Erniedrigtwerden und Kleinbeigeben vor Autoritäten.

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